Kooperationsvertrag mit dem Land Berlin

Seit März 2012 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Land Berlin und der dotBERLIN GmbH & Co. KG zum Betrieb der Internetendung .berlin.

Der Kooperationsvertrag wurde zum einen geschlossen, weil die Regularien der Internet-Verwaltungsorganisation ICANN eine Unterstützung des Landes Berlin fordern, und zum anderen, weil das Land Berlin eine Internetendung .berlin aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht selbst hätte betreiben können. Der Vertrag wurde in einem öffentlichen, transparenten und diskriminierungsfreien Vergabeverfahren vergeben.

Der Kooperationsvertrag regelt wesentliche Punkte der Zusammenarbeit und die Rechte und Pflichten beider Vertragspartner beim Betrieb der Internet endung.berlin, sichert dem Land Berlin aber auch regelmäßige jährliche Einnahmen zu. Zudem werden mit dem Kooperationsvertrag auch die Interessen des Landes Berlin an Internetadressen für hoheitliche Aufgaben und Namen offizieller Stellen wie dem Senat, der Polizei oder der Feuerwehr geregelt.

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt hatte am 05.04.2012 dazu folgende Pressemeldung veröffentlicht:

Berlin unterstützt Bewerbung für Internetadressen „.berlin“

Nach dem Willen der internationalen Internet-Regulierungs-Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) werden bald neue Adressräume im Internet zur Verfügung stehen. Statt der Endung „.de“ können Berlinerinnen und Berliner und hiesige Unternehmen dann auch Internetadressen mit der Endung „.berlin“ registrieren lassen.

Nach einer europaweitern Bekanntmachung und einem Auswahlverfahren ist nun durch die Senatskanzlei entschieden worden, die Bewerbung der dotBERLIN GmbH & Co. KG für den Betrieb der Top Level Domain „.berlin“ mit einem „Letter of Support“ zu unterstützen. Dieser Unterstützungsbrief macht den Weg zur Bewerbung bei der ICANN frei. Die Bewerbung muss bis zum 12. April eingereicht werden und wird danach von der ICANN aufwändig unter anderem dahin gehend geprüft, ob die Richtlinien der dotBERLIN GmbH & Co. KG zur Vergabe der Internetadressen den Regularien der ICANN entsprechen.

Ab wann die neuen Internet-Endungen für Berlin zur Verfügung stehen, hängt von diesem Prüfverfahren bei der ICANN ab. Aus heutiger Sicht ist damit zu rechnen, dass dies ab 2013 der Fall sein könnte. Mehrere andere deutsche Städte und Regionen - darunter Hamburg und Köln, aber auch NRW und Bayern - haben parallele Bewerbungsprozesse für Adressräume wie z.B. ".hamburg" oder ".nrw" durchgeführt. Auch zu diesen Internetadressen beginnen nun die entsprechenden Verfahren bei der ICANN.

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