Durch die Inter­net-Ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on ICANN sind zum Start jeder neu­en Top-Level-Domain alle ASCII-2-Zei­chen-Domains, also von 00.berlin bis zz.berlin initi­al reser­viert. Die Reser­vie­rung ist dem Gedan­ken geschul­det, dass die Regie­rungs­ver­tre­ter bei ICANN ASCII-2-Zei­chen-Domains die den so genann­ten ISO 3166–1 Codes ent­spre­chen, also z.B. de.berlin oder be.berlin, gegen even­tu­el­len Miss­brauch schüt­zen woll­ten, auch wenn dies durch kei­ne wei­ter­ge­hen­den Begrün­dung nach­voll­zieh­bar wer­den ist. Durch einen Feh­ler bei ICANN wur­de dar­aus die Reser­vie­rung aller fast 1.300 ASCII-2-Zei­chen-Domains und nicht nur der rund 300 ISO 3166–1 Codes.

 

Der Betrei­ber von .ber­lin, die dot­BER­LIN GmbH & Co. KG, beab­sich­tigt einen Antrag auf Frei­ga­be von ASCII-2-Zei­chen-Domains, außer denen die den ISO 3166–1 Codes ent­spre­chen, zu stel­len. Die Domains sol­len nach Frei­ga­be durch die ICANN in der Fol­ge Jeder­mann in einem fai­ren und trans­pa­ren­ten Ver­fah­ren zur Regis­trie­rung offen stehen.

 

Die Erfah­run­gen bei der Frei­ga­be der ASCII-2-Zei­chen-Domains unter der .de Top-Level-Domain zei­gen, dass kei­ner­lei nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen, z.B. tech­ni­scher oder poli­ti­scher Natur, beob­ach­tet wurden.

 

dot­BER­LIN bit­te nun die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit und die Com­mu­ni­ty um die .ber­lin Top-Level-Domain um Feed­back zur geplan­ten Frei­ga­be bis 21.08.2014 unter der E‑Mail-Adres­se 2‑zeichen@dotberlin.de. Das Feed­back soll in den Antrag bei ICANN einfließen.