Als Alex­an­der mir vor eini­gen Mona­ten das ers­te Mal von Vint Cerf erzähl­te, war er vol­ler Erfurcht vor dem Vater des Inter­nets. Auf jeden Fall haben wir uns heu­te, auf dem Social Event beim ICANN-Mee­ting in Luxem­burg, nicht davon beir­ren las­sen Vint mal direkt zu inter­view­en. Und sie­he da, er ist echt nett, spricht dank 3 Mona­ten Mili­tär­zeit in Deutsch­land recht ordent­lich Deutsch, hat aber so sei­ne Beden­ken zu .ber­lin: Im Prin­zip wür­den wir damit Pan­d­o­ras Box oder wie die Ame­ri­ka­ner sagen die „Can of Worms” auf­ma­chen und plötz­lich will dann jeder eine eige­ne Stadt-TLD. Aus­ser­dem gibt es ja schon eine Berlin.de unter der man Sub­do­mains ein­rich­ten kön­ne. Wir hat­ten natür­lich unse­re Ant­wor­ten parat, aber ich habe das Gefühl, das wir Vint nicht so ganz über­zeu­gen konn­ten. Wie dem auch sei, er kennt jetzt uns und wir ken­nen ihn, dar­auf kann man aufbauen.

dotberlin with vint cerf lux 2005 icann