Eine Web­site ist heu­te weit mehr als eine digi­ta­le Visi­ten­kar­te. Sie ist oft der ers­te Kon­takt­punkt für Kund:innen, Partner:innen oder Inter­es­sier­te. Umso wich­ti­ger ist es, dass Besucher:innen sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass ihre Daten sicher sind und Dei­ne Sei­te zuver­läs­sig funktioniert.

Web­site-Sicher­heit ist des­halb kei­ne tech­ni­sche Neben­sa­che, son­dern eine zen­tra­le Grund­la­ge für Ver­trau­en, Sicht­bar­keit und Pro­fes­sio­na­li­tät. In die­sem Bei­trag zei­gen wir Dir fünf ein­fa­che, aber wir­kungs­vol­le Maß­nah­men, mit denen Du Dei­ne Web­site bes­ser absi­chern kannst, auch ohne IT-Expert:in zu sein.

War­um eine siche­re Web­site unver­zicht­bar ist

Vie­le den­ken bei Cyber­an­grif­fen zuerst an gro­ße Unter­neh­men. Tat­säch­lich sind aber auch klei­ne­re Web­sites häu­fig betrof­fen, oft durch auto­ma­ti­sier­te Angrif­fe, die gezielt nach Schwach­stel­len suchen.

Die Fol­gen rei­chen von Spam über Daten­ver­lust bis hin zu kom­plett gesperr­ten Sei­ten. Beson­ders kri­tisch wird es, wenn Besucher:innen das Ver­trau­en ver­lie­ren oder Such­ma­schi­nen Dei­ne Web­site als unsi­cher einstufen.

Wer früh­zei­tig vor­sorgt, schützt nicht nur Inhal­te, son­dern auch die eige­ne digi­ta­le Identität.

1. HTTPS sorgt für eine siche­re Verbindung

Eine der wich­tigs­ten Grund­la­gen ist HTTPS. Damit wer­den Daten ver­schlüs­selt über­tra­gen, zum Bei­spiel bei Kon­takt­for­mu­la­ren oder Logins.

Besucher:innen erken­nen eine geschütz­te Ver­bin­dung am Schloss-Sym­bol im Brow­ser. Ohne HTTPS wir­ken Web­sites schnell ver­al­tet oder unse­ri­ös, und moder­ne Brow­ser zei­gen teil­wei­se sogar Warn­hin­wei­se an.

Kurz gesagt: HTTPS ist heu­te Stan­dard und ein Muss für jede pro­fes­sio­nel­le Website.

2. Updates schlie­ßen Sicherheitslücken

Vie­le Angrif­fe pas­sie­ren nicht durch kom­pli­zier­te Hacker­tricks, son­dern durch ver­al­te­te Sys­te­me. Con­tent-Manage­ment-Sys­te­me wie Word­Press sowie Plug­ins und The­mes wer­den regel­mä­ßig aktua­li­siert, auch um Sicher­heits­pro­ble­me zu beheben.

Wenn Du Updates zu lan­ge auf­schiebst, blei­ben bekann­te Schwach­stel­len offen. Des­halb lohnt es sich, regel­mä­ßig zu prü­fen, ob Dei­ne Web­site auf dem neu­es­ten Stand ist.

Auto­ma­ti­sche Updates kön­nen Dir dabei hel­fen, den Auf­wand gering zu halten.

3. Siche­re Pass­wör­ter und kla­re Zugriffsrechte

Ein häu­fi­ger Schwach­punkt sind unsi­che­re Zugangs­da­ten. Ver­wen­de star­ke Pass­wör­ter, die nicht mehr­fach genutzt wer­den, und set­ze wenn mög­lich auf Passwortmanager.

Zusätz­lich soll­test Du genau über­le­gen, wer Zugriff auf den Admin-Bereich hat. Nicht jede Per­son benö­tigt vol­le Rech­te. Je weni­ger Zugän­ge exis­tie­ren, des­to klei­ner ist die Angriffsfläche.

4. Back­ups geben Dir Sicher­heit im Ernstfall 

Auch mit guter Vor­sor­ge kann immer etwas pas­sie­ren. Umso wich­ti­ger sind regel­mä­ßi­ge Back­ups. Sie ermög­li­chen Dir, Dei­ne Web­site nach einem Angriff oder tech­ni­schen Feh­ler schnell wiederherzustellen.

Back­ups soll­ten auto­ma­ti­siert erfol­gen und nicht nur auf dem glei­chen Ser­ver gespei­chert wer­den. So bist Du vor­be­rei­tet, falls Datei­en beschä­digt oder gelöscht werden.

Gera­de für klei­ne Unter­neh­men ist das eine der ein­fachs­ten Ver­si­che­run­gen gegen Ausfälle.

5. Moni­to­ring hilft, Pro­ble­me früh zu erkennen

Sicher­heit endet nicht bei der Ein­rich­tung. Eine geschütz­te Web­site braucht auch Auf­merk­sam­keit im lau­fen­den Betrieb.

Moni­to­ring-Tools kön­nen unge­wöhn­li­che Akti­vi­tä­ten erken­nen, etwa vie­le Log­in-Ver­su­che oder plötz­li­che Ände­run­gen an Datei­en. So kannst Du früh­zei­tig reagie­ren, bevor grö­ße­rer Scha­den entsteht.

Beson­ders sinn­voll ist das für Web­sites mit For­mu­la­ren, Nut­zer­kon­ten oder sen­si­blen Daten. 

Fazit: Sicher­heit ist ein Pro­zess, kein ein­ma­li­ger Schritt

Web­site-Sicher­heit ist kei­ne Auf­ga­be, die man ein­mal erle­digt und dann abhakt. Wer regel­mä­ßig aktua­li­siert, Zugän­ge schützt und Back­ups erstellt, stärkt lang­fris­tig das Ver­trau­en der Besucher:innen und die Sta­bi­li­tät der eige­nen Online-Präsenz.

Wenn Du Dich wei­ter mit pro­fes­sio­nel­lem Web­site-Manage­ment beschäf­ti­gen möch­test, emp­feh­len wir Dir auch unse­ren Bei­trag Die Domain als Goog­le-Ran­king­fak­tor auf unse­rem Blog.