Du willst im Inter­net mit einer Web­sei­te erreich­bar sein und dafür eine.berlin-Internetadresse anmel­den? Du weißt aber nicht so genau, wie das eigent­lich geht und was Du beach­ten soll­test? In unse­rem Bei­trag beant­wor­ten wir Dir die wich­tigs­ten Fra­gen rund um die Anmel­dung Dei­ner Inter­net­adres­se und stel­len die vor, was Du bei der Regis­trie­rung einer .ber­lin-Inter­net­adres­se beach­ten soll­test. Das wich­tigs­te vor­ab: Die meis­ten Anbie­ter bezeich­nen eine Inter­net­adres­se als Domain!

 

   1. Wo mel­de ich mei­ne .ber­lin-Inter­net­adres­se an?

.ber­lin-Inter­net­adres­sen bekommst Du wie jede ande­re Inter­net­adres­se bei vie­len Inter­net-Pro­vi­dern und Regis­tra­ren. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel 1und1, Godad­dy, Host­Eur­o­pe, oder STRATO. Die Regis­trie­rung einer .ber­lin-Inter­net­adres­se funk­tio­niert inner­halb von Minuten. 

Doch was unter­schei­det die Inter­net-Pro­vi­der eigent­lich voneinander?

Der Unter­schied steckt meis­tens in Details wie dem Preis, der Ver­trags­lauf­zeit und dem Pro­dukt- und Ser­vice-Ange­bot. Eine .ber­lin-Adres­se kannst Du für ca. € 25 – € 70 anmel­den, die Ver­trags­lauf­zeit kann zwi­schen einem und zehn Jah­ren betra­gen. Man­che Pro­vi­der bie­ten ergän­zend zusätz­li­che Pro­duk­te wie Home­page-Bau­käs­ten zur Web­sei­ten­ge­stal­tung, zuge­hö­ri­ge E‑Mail-Adres­sen oder auch daten­schutz­recht­li­che Dienst­leis­tun­gen an. Hast Du  zum Bei­spiel vor, eine Inter­net­adres­se gewerb­lich zu nut­zen um mit Dei­nen Kun­den in Kon­takt zu tre­ten, kann eine gleich­lau­ten­de E‑Mail-Adres­se sinn­voll sein. Ein wei­te­rer Unter­schied sind der Umfang der Ser­vice­hot­line. Bist Du noch uner­fah­ren mit dem Betrieb einer Web­sei­te, kann ein Anbie­ter mit einer kos­ten­lo­sen oder 24-Stun­den Ser­vice-Hot­line sinn­voll sein.

Je nach Dei­nen eige­nen Fähig­kei­ten, Kennt­nis­sen und Bedürf­nis­sen soll­test Du ent­schei­den, ob die jewei­li­ge Dienst­leis­tung für Dich nütz­lich ist.

 

   2. Wie soll mei­ne Inter­net­adres­se heißen?

Der Wahl des Namens Dei­ner Inter­net­adres­se ist eine wich­ti­ge Ent­schei­dung. Von ihr hängt oft­mals ab, ob Dei­ne Web­sei­te gut gefun­den und genutzt wird. Bei der gelun­ge­nen Namens­wahl sind ver­schie­de­ne Aspek­te zu beden­ken. Neben einer guten Eig­nung für Wer­bung und Kom­mu­ni­ka­ti­on soll­test Du auch namens- und mar­ken­recht­li­che Bestim­mun­gen beachten.

Ein simp­ler, aber wert­vol­ler Tipp: Nimm Dir Zeit für die Regis­trie­rung Dei­ner Inter­net­adres­se. So ver­mei­dest Du Tipp­feh­ler bei der Ein­ga­be des Namens. Nicht, das am Ende aus www.bestes-pesto.berlin, www.bestes-pest.berlin oder aus www.lachsfilet.berlin ein www.lachfilet.berlin wird.

 

   3. Soll­te ich den Namen mei­ner .ber­lin-Inter­net­adres­se zusätz­lich noch mit ande­ren Inter­net­adress-Endun­gen, wie z.B. .de oder .com anmelden?

Vie­le Inter­net­adres­sen­an­bie­ter schla­gen Dir bei der Anmel­dung Dei­ner .ber­lin-Inter­net­adres­se vor, die­se zusätz­lich mit ande­ren Endun­gen wie .de oder .com anzu­mel­den. Eini­ge Pro­vi­der bie­ten die Adres­sen sogar zu einem ver­güns­tig­ten Preis an. Ob eine sol­che erwei­ter­te Anmel­dung sinn­voll ist, hängt von dem zukünf­ti­gen Gebrauch Dei­ner Inter­net­adres­se ab.

Möch­test Du die­se beruf­lich ver­wen­den, und hast Du Kun­den im Aus­land, könn­te eine Anmel­dung der­sel­ben Adres­se mit ande­ren Endun­gen sinn­voll sein. So ver­hin­derdt Du, dass ein Mit­be­wer­ber den Namen Dei­ner Inter­net­adres­se miss­braucht und poten­ti­el­le Kun­den des­sen Web­sei­te mit Dei­ner  Web­sei­te ver­wech­seln. Daher kann es sinn­voll sein, ein sol­ches Risi­ko durch den Kauf gleich­na­mi­ger Inter­net­adres­sen mit popu­lä­ren ande­ren Endun­gen zu umgehen.

Möch­tedt Du Dei­ne Inter­net­adres­se jedoch ledig­lich für pri­va­te Zwe­cke benut­zen, um bei­spiels­wei­se einen Blog zu füh­ren oder ist Dein Name so spe­zi­ell und ein­zig­ar­tig, dass sehr wahr­schein­lich kein ande­rer die­sen benut­zen wird, ist ein zusätz­li­cher Kauf ande­rer gleich­lau­ten­der Inter­net­adres­sen mit ande­ren Endun­gen nicht notwendig.

 

  4. Soll­te ich neben der Inter­net­adres­se auch noch wei­te­re Pro­duk­te wie Mail­adres­sen, Web­sei­ten­tools oder Treu­hand­ser­vice nutzen?

Neben der Regis­trie­rung von Inter­net­adres­sen bie­ten vie­le unse­rer Part­ner noch wei­te­re Leis­tun­gen an. Ob die­se Leis­tun­gen für Dich sinn­voll sind, hängt von den Funk­tio­nen Dei­ner Inter­net­adres­se ab.

Möch­test Du zum Bei­spiel den Namen Dei­ner Inter­net­adres­se auch zur E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Dei­nen Kun­den nut­zen, ist es sinn­voll, die gleich­lau­ten­den E‑Mail-Adres­se zu nut­zen. So erleich­terst Du die Kon­takt­auf­nah­me und machst es Dei­nen Kun­den leich­ter, sich Dei­ne Kon­takt­da­ten zu mer­ken. Mel­de z.B. die Inter­net­adres­se www.dienstleister.berlin an, so könn­ten sich Dei­ne Kun­den eine pas­sen­de E‑Mail-Adres­se wie zum Bei­spiel mail@dienstleister.berlin beson­ders leicht mer­ken. Auch auf einer Visi­ten­kar­te erwe­ckest Du mit einer ein­heit­li­chen Namens­ver­wen­dung Dei­ner Inter­net­adres­se und Kon­takt­mög­lich­keit einen pro­fes­sio­nel­len Ein­druck. Oft­mals sind E‑Mail-Adres­sen kos­ten­los inkludiert.

Mitt­ler­wei­le ist bei einem Groß­teil der Anbie­ter ein Web­sei­ten-Bau­kas­ten bei der Anmel­dung der Inter­net­adres­se ent­hal­ten, der auch für den nicht-erfah­re­ne Nut­zer geeig­net ist. Wenn Du Zeit für die Gestal­tung Dei­ner Web­sei­te hast, ist ein Web­sei­ten-Bau­kas­ten eine gute Mög­lich­keit, schnell und ein­fach online zu sein.

Neben der zuge­hö­ri­gen E‑Mail-Adres­se und Tools zur Gestal­tung der Web­sei­te kannst Du z.B. bei united-domains und GoDad­dy anstatt Dei­ner per­sön­li­chen Daten einen Treu­hän­der im öffent­lich ver­füg­ba­ren Regis­ter, dass die Inha­ber von Web­sei­ten doku­men­tiert ein­ge­tra­gen (auch WHOIS genannt) ein­set­zen. So kann z.B. unnö­ti­ger Spam ver­mie­den werden.