Du kennst es sicher: Du hast eine span­nen­de Idee für einen Online­shop, einen Blog oder eine Unter­neh­mens­web­sei­te und wür­dest am liebs­ten sofort mit der Gestal­tung los­le­gen. Bei der Ent­schei­dung für einen Domain-Namen macht sich aller­dings plötz­lich Rat­lo­sig­keit breit. Die Wahl der rich­ti­gen Domain soll­te über­legt und gut vor­be­rei­tet sein – unse­re Tipps hel­fen Dir dabei!

1. Wel­che Domain passt zu Dir?

Das Nach­den­ken über die rich­ti­ge Domain fängt meis­tens schon beim Namen Dei­nes Unter­neh­mens oder Pro­jek­tes an. In man­chen Fäl­len ist es sinn­voll, wenn Fir­men­na­me und Domain über­ein­stim­men, dazu muss aller­dings der Fir­men­na­me geeig­net sein. Er soll­te nicht zu lang und ein­deu­tig sein – aus Mei­er GbR wird erst ein­mal nie­mand schlau. Mit einem Zusatz der Bran­che, z. B. mit Rei­ni­gung oder Fri­seur wird es gleich ver­ständ­li­cher. Wenn die Bran­che bereits im Fir­men­na­men steckt, umso bes­ser – Süß­wa­ren Mei­er wür­de sich zum Bei­spiel eig­nen. Fan­ta­sie­na­men, die im Namen nichts mit dem Pro­dukt zu tun haben (z. B. Swoo­doo, Kayak etc.) müs­sen sich erst eta­blie­ren, dann sind sie aller­dings für Domains sehr gut geeig­net. Für die Suche nach einem geeig­ne­ten Namen lohnt sich das Anle­gen einer Lis­te. So hast Du immer den Überblick.

2. Fin­de die rich­ti­ge Schreibweise

Wenn Du eini­ge Namen in der enge­ren Aus­wahl hast, soll­test Du sie auf die rich­ti­ge Schreib­wei­se hin über­prü­fen. Schla­ge die Wör­ter gege­be­nen­falls noch ein­mal nach, um die Recht­schrei­bung zu kor­ri­gie­ren. Bin­de­stri­che kön­nen die Les­bar­keit Dei­ner Domain ver­bes­sern, aber es soll­ten auf kei­nen Fall zu vie­le sein! Gene­rell gilt bei der Wahl des Domain-Namens: je kür­zer, des­to bes­ser. Kür­ze­re Namen sind ein­präg­sa­mer und kön­nen leich­ter ein­ge­tippt wer­den. Also bes­ser www.bett.berlin als www.schmidts-beste-betten-in-berlin.de. Auch bei Umlau­ten ist Vor­sicht gebo­ten. Sie sind zwar tech­nisch mög­lich, kön­nen aber zum Bei­spiel nicht mit allen Tas­ta­tu­ren ein­ge­ge­ben werden.

3. Ent­schei­de Dich für die pas­sen­de Endung

Eine Domain besteht nicht nur aus dem Namen, son­dern hat auch eine Endung, die jede Men­ge über Dei­ne Inter­net­sei­te aus­sa­gen kann. In sehr vie­len Fäl­len sind Begrif­fe bei sehr ver­brei­te­ten Endun­gen wie .de schon ver­ge­ben, so dass es schwie­rig wer­den kann, eine kur­ze und prä­gnan­te Domain zu erstel­len. Loka­le Unter­neh­men soll­ten unbe­dingt ihren Stand­ort in die Inter­net­adres­se ein­brin­gen, das ver­hilft zu mehr Sicht­bar­keit. Eine loka­le Endung wie .ber­lin oder .ham­burg, wie z. B. in www.elektro-meier.berlin, ist eine gute Mög­lich­keit, den Stand­ort ein­fach und ele­gant ein­zu­bin­den. Außer­dem sind mehr kur­ze und ein­präg­sa­me Begrif­fe noch frei und ste­hen für Dei­ne Domain zur Verfügung.

4. Vor der Ent­schei­dung: Recher­chie­ren nicht vergessen!

Bevor Du Dich für einen Domain-Namen ent­schei­dest, soll­test Du unbe­dingt noch ein­mal inten­siv recher­chie­ren. Schaue nach, ob Dei­ne Wahl über­haupt noch zur Ver­fü­gung steht oder ande­re Domains mit ähn­li­chen Namen exis­tie­ren – sonst kann es schnell zu Ver­wechs­lun­gen kom­men! Über­prü­fe vor allem selbst aus­ge­dach­te Namen noch ein­mal im Hin­blick auf Mar­ken­rech­te, damit es nach­her kein schlim­mes Erwa­chen gibt. Falls Du in Dei­nem Domain-Namen Key­words wie bei­spiels­wei­se die Bran­che ver­wen­den möch­test, lohnt sich auch eine Key­word-Recher­che. Über­le­ge, wel­che Begrif­fe Dein Ange­bot oder Dei­ne Dienst­leis­tung am bes­ten beschrei­ben und über­prü­fe sie in der Key­word-Ana­ly­se. Manch­mal wer­den ande­re Begrif­fe aus die­sem Bereich häu­fi­ger gesucht und sind des­halb vorzuziehen.

5. Tes­te und siche­re Dir Dei­ne Domain!

Wenn Du eine Rei­he von pas­sen­den Namen hast, soll­test Du sie unbe­dingt noch ein­mal tes­ten, um zu sehen, ob sie wirk­lich leicht zu mer­ken und zu schrei­ben sind. Bit­te Freun­de oder Ver­wand­te um Hil­fe und lies ihnen bei­spiels­wei­se Dei­ne Domain vor. Sie sol­len sie dann auf­schrei­ben oder ein­tip­pen. Oder zei­ge ihnen die Domain eini­ge Sekun­den als Text, wie es bei­spiels­wei­se bei einer Wer­be­an­zei­ge sein könn­te, und lass sie sie dann notie­ren. So wirst Du schnell her­aus­fin­den, an wel­chen Stel­len Du noch nach­bes­sern soll­test. In man­chen Fäl­len, z. B. wenn in Dei­nem Domain-Namen ein Umlaut auf­taucht oder ver­schie­de­ne Schreib­wei­sen mög­lich sind (z. B. mit oder ohne Bin­de­strich), soll­test Du Dir meh­re­re Domains sichern. So kannst Du ver­hin­dern, dass ande­re Inter­net­adres­sen einem sehr ähn­li­chen Namen erstellt wer­den und Inter­es­sier­te sie verwechseln.