Am gest­ri­gen Mitt­woch fand zu unse­rem The­ma eine Anhö­rung vor den Aus­schüs­sen für Euro­pa- und Bun­des­an­ge­le­gen­hei­ten, Medi­en und Ber­lin-Bran­den­burg sowie Verwaltungsreform‑, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik im Ber­li­ner Par­la­ment statt. Jede Par­tei hat­te einen Exper­ten gela­den: Neben unse­rem Geschäfts­füh­rer und Grün­der Dirk Kri­schenow­ski wur­den Ste­phan Wel­zel – Jus­ti­zi­ar DENIC eG, Annet­te Mühl­berg – Ver.di/ICANN-ALAC, Andy Mül­ler-Mag­uhn – Vor­stand CCC/ICANN Direk­tor 2000–2002 und Prof. Chris­toph Lat­te­mann – Uni Pots­dam gehört. Die Exper­ten spra­chen sich ein­hel­lig für die Ein­rich­tung einer regio­na­len Top Level Domain (TLD) .ber­lin aus. Annet­te Mühl­berg wies auf die Not­wen­dig­keit hin, öffent­li­che Ein­rich­tun­gen bes­ser erreich­bar zu machen: Der­zeit wer­de Sur­fern unter senat-berlin.de unter ande­rem die Aus­wan­de­rung nach Ame­ri­ka emp­foh­len, was nicht die Inter­es­sen der Bür­ger tref­fe. Unter einer regio­na­len TLD könn­ten sich dage­gen die Wirt­schaft, Nut­zer und Regie­rung ein­gän­gi­ger präsentieren.