5 Tipps für die Wahl der richtigen Domain

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Du kennst es sicher: Du hast eine spannende Idee für einen Onlineshop, einen Blog oder eine Unternehmenswebseite und würdest am liebsten sofort mit der Gestaltung loslegen. Bei der Entscheidung für einen Domain-Namen macht sich allerdings plötzlich Ratlosigkeit breit. Die Wahl der richtigen Domain sollte überlegt und gut vorbereitet sein – unsere Tipps helfen Dir dabei!

1. Welche Domain passt zu Dir?

Das Nachdenken über die richtige Domain fängt meistens schon beim Namen Deines Unternehmens oder Projektes an. In manchen Fällen ist es sinnvoll, wenn Firmenname und Domain übereinstimmen, dazu muss allerdings der Firmenname geeignet sein. Er sollte nicht zu lang und eindeutig sein – aus Meier GbR wird erst einmal niemand schlau. Mit einem Zusatz der Branche, z. B. mit Reinigung oder Friseur wird es gleich verständlicher. Wenn die Branche bereits im Firmennamen steckt, umso besser - Süßwaren Meier würde sich zum Beispiel eignen. Fantasienamen, die im Namen nichts mit dem Produkt zu tun haben (z. B. Swoodoo, Kayak etc.) müssen sich erst etablieren, dann sind sie allerdings für Domains sehr gut geeignet. Für die Suche nach einem geeigneten Namen lohnt sich das Anlegen einer Liste. So hast Du immer den Überblick.

2. Finde die richtige Schreibweise

Wenn Du einige Namen in der engeren Auswahl hast, solltest Du sie auf die richtige Schreibweise hin überprüfen. Schlage die Wörter gegebenenfalls noch einmal nach, um die Rechtschreibung zu korrigieren. Bindestriche können die Lesbarkeit Deiner Domain verbessern, aber es sollten auf keinen Fall zu viele sein! Generell gilt bei der Wahl des Domain-Namens: je kürzer, desto besser. Kürzere Namen sind einprägsamer und können leichter eingetippt werden. Also besser www.bett.berlin als www.schmidts-beste-betten-in-berlin.de. Auch bei Umlauten ist Vorsicht geboten. Sie sind zwar technisch möglich, können aber zum Beispiel nicht mit allen Tastaturen eingegeben werden.

3. Entscheide Dich für die passende Endung

Eine Domain besteht nicht nur aus dem Namen, sondern hat auch eine Endung, die jede Menge über Deine Internetseite aussagen kann. In sehr vielen Fällen sind Begriffe bei sehr verbreiteten Endungen wie .de schon vergeben, so dass es schwierig werden kann, eine kurze und prägnante Domain zu erstellen. Lokale Unternehmen sollten unbedingt ihren Standort in die Internetadresse einbringen, das verhilft zu mehr Sichtbarkeit. Eine lokale Endung wie .berlin oder .hamburg, wie z. B. in www.elektro-meier.berlin, ist eine gute Möglichkeit, den Standort einfach und elegant einzubinden. Außerdem sind mehr kurze und einprägsame Begriffe noch frei und stehen für Deine Domain zur Verfügung.

4. Vor der Entscheidung: Recherchieren nicht vergessen!

Bevor Du Dich für einen Domain-Namen entscheidest, solltest Du unbedingt noch einmal intensiv recherchieren. Schaue nach, ob Deine Wahl überhaupt noch zur Verfügung steht oder andere Domains mit ähnlichen Namen existieren – sonst kann es schnell zu Verwechslungen kommen! Überprüfe vor allem selbst ausgedachte Namen noch einmal im Hinblick auf Markenrechte, damit es nachher kein schlimmes Erwachen gibt. Falls Du in Deinem Domain-Namen Keywords wie beispielsweise die Branche verwenden möchtest, lohnt sich auch eine Keyword-Recherche. Überlege, welche Begriffe Dein Angebot oder Deine Dienstleistung am besten beschreiben und überprüfe sie in der Keyword-Analyse. Manchmal werden andere Begriffe aus diesem Bereich häufiger gesucht und sind deshalb vorzuziehen.

5. Teste und sichere Dir Deine Domain!

Wenn Du eine Reihe von passenden Namen hast, solltest Du sie unbedingt noch einmal testen, um zu sehen, ob sie wirklich leicht zu merken und zu schreiben sind. Bitte Freunde oder Verwandte um Hilfe und lies ihnen beispielsweise Deine Domain vor. Sie sollen sie dann aufschreiben oder eintippen. Oder zeige ihnen die Domain einige Sekunden als Text, wie es beispielsweise bei einer Werbeanzeige sein könnte, und lass sie sie dann notieren. So wirst Du schnell herausfinden, an welchen Stellen Du noch nachbessern solltest. In manchen Fällen, z. B. wenn in Deinem Domain-Namen ein Umlaut auftaucht oder verschiedene Schreibweisen möglich sind (z. B. mit oder ohne Bindestrich), solltest Du Dir mehrere Domains sichern. So kannst Du verhindern, dass andere Internetadressen einem sehr ähnlichen Namen erstellt werden und Interessierte sie verwechseln.