Mehr Informationen für unsere Kunden: Der dotBERLIN-Transparenzbericht 2018

Blog Grafik Transparenzbericht dotBERLIN

Transparenz ist uns wichtig – wir möchten, dass unsere Kunden wissen, wie wir mit Daten umgehen und in welchen Fällen wir Daten herausgeben. Deshalb werden wir ab sofort in einem jährlich erscheinenden Transparenzbericht darüber Auskunft geben, welche Anfragen wir zu personenbezogenen Daten von Strafverfolgungsbehörden und anderen Anfragenden erhalten haben und wie wir damit umgegangen sind.

Wir sind besonders stolz darauf, dass dotBERLIN damit die erste Betreiberin einer Top-Level-Domain ist, die einen Transparenzbericht veröffentlicht. Fast eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung ziehen wir damit Bilanz, wie sich die DSGVO auf die Verarbeitung von Kundendaten auswirkt. Im Bericht ist nachzulesen, wie häufig Anfragen auf Herausgabe personenbezogener Daten aufgrund der DSGVO eingegangen sind und wie häufig diese rechtmäßig bzw. nicht rechtmäßig waren.

Seitdem die DSGVO gilt, werden keine personenbezogenen Daten von Domains mehr öffentlich gemacht. Wer Auskunft über den Inhaber einer .berlin-Domain möchte, muss eine Anfrage stellen. Das Verhältnis von nur fünf Anfragen bei rund 50.000 registrierten .berlin-Adressen zeigt allerdings, dass der Bedarf an der Herausgabe personenbezogener Daten eher gering ist. Von fünf Anfragen wurden in vier Fällen Auskünfte erteilt.

In unserem Transparenzbericht veröffentlichen wir außerdem, wie häufig .berlin-Internetadressen missbräuchlich genutzt und welche Maßnahmen wir anschließend ergriffen haben. Im Jahr 2018 traten lediglich sechs Fälle von Domain-Missbrauch auf - wobei es sich in zwei Fällen um Phishing und in vier Fällen um Spam handelte. Als Gründe für diese geringe Zahl sehen wir unser aktives Monitoring und unser schnelles Eingreifen.

Der komplette Transparenzbericht kann hier gelesen und heruntergeladen werden.