Unerwünschte E-Mails: Wie Du mit Spam umgehen solltest

Mail.Berlin Schutz vor Spam

Ein Großteil der weltweit verschickten E-Mails sind Spam und damit unerwünschter Ballast in Deinem Postfach. Wir geben Tipps, wie Du mit ihm umgehen und ihn dauerhaft reduzieren kannst.

Was ist Spam?

Wenn Du ein E-Mail-Konto eingerichtet hast, bist Du bestimmt schon einmal von Spam belästigt worden. Benannt nach dem nicht besonders ansehnlichen amerikanischen Dosenfleisch, das in einem Monty-Python-Sketch hunderte Male in wenigen Minuten genannt wurde, flattern diese ungebetenen Mails bereits seit den frühen 90er Jahren in die E-Mail-Postfächer dieser Welt. Spam ist vor allem eines: unerwünscht. Die E-Mails werden unaufgefordert verschickt und bieten beispielsweise oftmals wirkungslose Produkte an, wollen Daten sammeln oder sind im schlimmeren Fall mit Viren belastet oder für Betrug erstellt.

Warum Du Spam bekommst und was Du dagegen tun kannst

Die unerwünschten E-Mails erreichen im Grunde jede Person mit einem E-Mail-Postfach, auch wenn diese niemals ihre E-Mail-Adresse irgendwo angegeben hat. Trotzdem solltest Du mit dem Verteilen Deiner E-Mail-Adresse sparsam umgehen. Beispielsweise Online-Gewinnspiele sind oftmals lediglich ein Werkzeug, um Adressen zu sammeln. Schaue deshalb beim Anmelden bei neuen Portalen oder Netzwerken in die AGB. Wenn dort angegeben ist, dass die E-Mail-Adresse für Werbezwecke verwendet werden darf, ist der Spam-Regen bereits vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass Bots das Internet permanent nach E-Mail-Adressen durchsuchen und diese auch ohne Zutun der Nutzerinnen und Nutzer gespeichert werden. Trotzdem hilft es sehr, beim Registrieren auf die AGB zu achten und nicht allzu frei mit Deiner Adresse umzugehen.

Was tun im Postfach

Wenn regelmäßig Spam in Deinem Postfach eintrifft, kannst Du mit den richtigen Handlungen gegensteuern. Die meisten betroffenen Personen löschen diese E-Mails direkt aus ihrem Postfach. Obwohl das eine sichere Variante ist, hilft das nicht gegen neue Wellen von unerwünschten E-Mails. Hier ist ein Verschieben in den Spam-Ordner Deines Postfaches sinnvoller, denn das Programm lernt permanent dazu und muss dafür regelmäßig mit den neusten Varianten gefüttert werden, um diese zu erkennen. Auch umgekehrt lernt das Programm, wenn beispielsweise E-Mails versehentlich in den Spam-Filter gelangt sind – das richtige Sortieren ist deshalb besonders wichtig. Abgesehen davon hilft es, die gängigen Formulierungen und Betreffzeilen selbst erkennen zu lernen, damit Du sie nicht versehentlich öffnest. Ein guter Virenschutz auf Deinem Computer oder Deinem Handy hilft und bewahrt dich vor dem Schlimmsten, falls Du doch mal zu schnell auf Öffnen geklickt hast.